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Auf ein Wort

Aprilscherz? Verschoben…

In Corona-Zeiten ist ja schon einiges verschoben worden. Der April-Scherz auch? Lesen Sie mehr! "Auf ein Wort" - heute von Pfarrer Schwenk-Bressler.

 

 

 

 

Bild: Schwenk-Bressler Bild: Schwenk-Bressler

In Corona-Zeiten ist ja schon einiges verschoben worden. Die Oberammergauer Passionsspiele, die Olympischen Spiele, sogar Fußball- und Basketballspiele. Ich verschiebe meinen Aprilscherz, der mündlich vorgetragen bei „Auf ein Wort“ am Mittwochmittag vielleicht „funktioniert“ hätte. „Auf ein Wort“ in schriftlicher Form bringt mich eher auf ernste Gedanken.

Eine der vielen Herleitungen des Aprilscherzes hat eine kirchliche Verbindung. Auf dem Reichstag in Augsburg 1530 – für die Evangelischen wichtig wegen des Augsburger Bekenntnisses – sollte zum 1. April 1530 ein neues Münzwesen eingerichtet werden. Damals schon gab es Spekulanten, die aus dieser Umstellung ihren Profit ziehen wollten. Dann wurde der Termin des Reichstages mehrfach verschoben, weit über den 1. April hinaus. Er fand im Juni statt. Die Neuregulierung des Münzwesens wurde nicht durchgeführt. Die Spekulanten verloren viel Geld – und sie wurden ausgelacht. Möglicherweise ist das eine Herleitung für den „Aprilscherz“.

Derzeit wird auch spekuliert: mit Desinfektionsmitteln und Klopapier. Im Hintergrund wahrscheinlich auch darauf, wie die wirtschaftliche Entwicklung nach Corona weitergehen wird. Man versucht aus der Krise und ihren Folgen Kapital zu schlagen.

Da ist mir das Andere, das auch entsteht, lieber: So viel gemeinschaftliches, solidarisches, am Mitmenschen orientiertes Handeln wird gelebt, mit Beachtung der Kontakt- und Annäherungsverbote. Es ist gut, sich daran zu orientieren. Auch noch in Zeiten nach Corona. Jesus hat gesagt: Gott zu lieben und seinen Nächsten wie sich selbst, sind die höchsten Gebote (z.B. Markus 12,28-34). Lassen Sie uns daran festhalten.

Udo Schwenk-Bressler

 

01.04.2020



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