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für den 01.06.2020

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Auf ein Wort

Auf ein Wort: Masken für Leib und Seele

Gutes für Leib und Seele ist das Motto des Kirchenpavillons - das auch beim Thema "Masken" bedacht werden will. Lesen Sie, was die Masken "Wieviel Sternlein?" für die Seele bereithalten. Auf ein Wort. 

(Foto: U. Verwold) (Foto: U. Verwold)

Maskenpflicht und Mundschutz sind derzeit in aller Munde- wenngelich auch noch nicht vor aller Munde. Von einer Pflicht, Masken zu tragen, wird bislang abgesehen, empfehlens- oder wünschenswert scheint es doch zu sein. Manche frisch geöffneten Geschäfte verpflichten dann doch zum Tragen einer „Mund-und-Nasen-Maske“ (so der juristisch saubere Begriff dessen, was Kreativität, Not und Nähmaschine hervorbringen).

Gut für den Leib? Bestimmt. Zumindest für den Schutz meines Gegenübers leisten die Masken ihren Beitrag, heißt es.
Vielleicht fehlt aber noch etwas Gutes für die Seele, um die Stoffmasken mit mehr Begeisterung zu tragen.
Ich stellen Ihnen vom Team Kirchenpavillon deswegen die „Mund-und-Nasen-Maske für Leib und Seele“ vor, in dieser Woche unter dem Titel:

„Wieviel Sternlein?“

(Foto: U. Verwold) (Foto: U. Verwold)

Wieviel Sternlein?

„Weißt du, wieviel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt?“, fragt das Lied, an das diese Stoffmaske anlehnt. Eine rhetorische Frage. Natürlich weiß ich es nicht. Könnte es nicht herausfinden. Mit dem Zählen anzufangen lohnt sich nicht. Man sähe ja sogar Sterne, die es gar nicht mehr gibt, habe ich mal gehört. Weil Ihr Licht noch scheint, während Lichtjahre entfernt der Sender dieses Lichts schon längst erloschen ist. Verrückt.

An dieser Stelle macht es mir nichts, die Kontrolle aus der Hand zu geben. Wird schon stimmen, die Zahl der Sterne. Kommt nicht so drauf an. Ich  nehme den Sternenhimmel hin, wie er ist. „Gott der Herr hat sie gezählet, dass ihm auch nicht eines fehlet!“, erzählt uns das Lied in seiner abendlich beruhigenden Melodie. Gott behält den Überblick, selbst bei den Dingen, die für menschliche Augen und für menschlichen Geist unübersichtlich und unkalkulierbar erscheinen.

In anderen Zusammenhängen als beim Sternenhimmel fällt es mir schwerer, keine Antwort zu wissen. „Wann dürfen wir wieder zur Schule?“ „Wann können wir Oma mal wieder besuchen?“ 
An manchen Stellen wünsche ich mir mehr Kontrolle und fühle mich wie ein Kind, das „Wann sind wir endlich da?“ quengelt.

Gott behält den Überblick? Ich will es hoffen. Aber: ich kann es auch hoffen. Wenn er selbst die Sterne zählen kann!
Vielleicht gelingt es mir zeitweise, mich in diese Gewissheit zu trötsen.
Ihnen auch? 

Eine Gute Woche wünscht
Pfarrerin Ulrike Verwold
 

(Nähanleitungen finden Sie im Internet, Sternenstoff in vielen Stoffläden. Ein Ohrwurm bei den Näharbeiten ist nicht ausgeschlossen) 

 

UVerwold / 22.4.2020



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