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Neue Themeninteraktion im Bonner Kirchenpavillon

Werden Sie zu Dankbarkeitsprofis

Wofür sind Sie dankbar? Die neue Themeninteraktion „Dankbarkeit üben“ im Kirchenpavillon in der Bonner Innenstadt lädt dazu ein, sich über diese Frage bewusst zu werden.

Die Besucherinnen und Besucher des evangelischen Stadtkirchencafés vor der Kreuzkirche sind eingeladenen, „für einen Moment inne zu halten und ihrer Dankbarkeit Raum zu geben“, erklärt Leiterin Martina Baur-Schäfer. (Foto: J. Gerhardt) LupeDie Besucherinnen und Besucher des evangelischen Stadtkirchencafés vor der Kreuzkirche sind eingeladenen, „für einen Moment inne zu halten und ihrer Dankbarkeit Raum zu geben“, erklärt Leiterin Martina Baur-Schäfer. (Foto: J. Gerhardt)

Das Gefühl der Dankbarkeit kennen wir alle. Es stellt sich fast automatisch ein, wenn wir etwas geschenkt bekommen. Dabei ist es egal, ob das Geschenk gegenständlich oder immateriell ist. Dieses Gefühl und das damit verbundene Glück ist aber kein Zufall, sondern eine Frage der Achtsamkeit. „Ich kann mein Glück steuern, indem ich mich entscheide, täglich mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und auf Gutes zu achten, mit dem ich geschenkt bin“, ermuntert Michael Schmidt vom Kölner Studio komplementaer die Besucher des Kirchenpavillons. Als Gestalter des aktuellen Themenprojekts „Dankbarkeit üben“, das die Besucher des Kirchenpavillons nun bis Oktober 2017 begleiten wird, nutzt er die Mittendrin-Andacht „Auf ein Wort“, um sein Projekt vorzustellen.

24 Karten regen im Laufe des Jahres an, sich mit verschiedenen Aspekten von Dankbarkeit zu befassen. Die leuchtend rote Rückseite erinnert daran, dass Dankbarkeit das eigene Leben mit einer leuchtenden Schönheit durchziehen kann (Foto: J. Gerhardt) Lupe24 Karten regen im Laufe des Jahres an, sich mit verschiedenen Aspekten von Dankbarkeit zu befassen. Die leuchtend rote Rückseite erinnert daran, dass Dankbarkeit das eigene Leben mit einer leuchtenden Schönheit durchziehen kann (Foto: J. Gerhardt)

Wofür sind Sie dankbar? Schreiben Sie es auf!

Diese Achtsamkeit oder Dankbarkeit geht im hektischen Alltag oft verloren und muss „in der Welt wieder kultiviert“ werden. Die Installation lädt dazu ein, Dankbarkeit bewusst zu üben. Dazu liegen Stifte und schmale Karten mit der Überschrift „Dankbar für...“ aus und fordern auf, seine persönlichen Gründe zur Dankbarkeit zu formulieren. Wer seine Karte beschrieben hat, kann sie anschließend auf eine Lichtleiste stellen und so seine Dankbarkeit inszenieren und strahlen lassen. Was die weißen, auf den ersten Blick unscheinbaren Karten besonders macht, ist ihre leuchtend rote Rückseite, die im Lichtschein besonders zur Geltung kommen.
Der englische Schriftsteller Gilbert Keith Chesterton hat einmal gesagt: „Alle Dinge erscheinen uns in einem besseren Licht, wenn sie wie Geschenke aussehen.“ Durch den roten Schimmer bekommt Ihr Zettel eine zweite Dimension und bringt Leuchten in Ihr Leben.

"Das schwebende Raumobjekt steht für die kleinen und großen Dinge, hinter denen die christliche Tradition Gott als Quelle sieht, dem wir danken können", erklärt Michael Schmidt seine Kunstinstallation. (Foto: J. Gerhardt) Lupe"Das schwebende Raumobjekt steht für die kleinen und großen Dinge, hinter denen die christliche Tradition Gott als Quelle sieht, dem wir danken können", erklärt Michael Schmidt seine Kunstinstallation. (Foto: J. Gerhardt)

Jedes Geschenk hat einen Ursprung

„Das Motto des Kirchenpavillons lautet „Gutes für Leib und Seele“, sagt Martina Baur-Schäfer, Leiterin des Kirchenpavillon. „Wir schaffen einen Ort, an dem man zur Ruhe kommen und Achtsamkeit üben kann, und hoffen, dass sich viele Menschen von dieser Aktion anrühren lassen.“
„Es geht um die kleinen und großen Dinge des Alltags und die Ahnung, dass jedes Geschenk einen Ursprung hat“, spielt Schmidt auf die christliche Redewendung „Gott sei Dank“ an ergänzt: „Ich hoffe, dass Sie in den nächsten Monaten noch ganz oft „Gott sei Dank“ sagen können und habe die Vision, dass Sie in einem Jahr alle zu Dankbarkeitsprofis geworden sind und wir das Thema wieder wechseln können.“

 

Johanna Nolte / 08.12.2016



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