Förderverein

Der Förderverein "Nachbarschaft" wurde am 24.04.2017 unter Beschluss der Mitglieder nach 20 erfolgreichen Jahren aufgelöst.

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Losung

für den 24.09.2017

Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählst.

5.Mose 30,19

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Service

Vereinszweck erfüllt

Förderverein „Nachbarschaft“ hat sich aufgelöst

Die Mitglieder des Fördervereins "Nachbarschaft" haben am 24.04.2017 beschlossen, nach fast 20 erfolgreichen Jahren, den Verein aufzulösen.

Geert Müller Gerbes (Foto: Martina Baur-Schäfer) Geert Müller Gerbes (Foto: Martina Baur-Schäfer)

Zur richtigen Zeit wurde er 1997 gegründet, und zur richtigen Zeit löst er sich auf, nachdem er erfolgreich fast 20 Jahre lang die Arbeit des Evangelischen Kirchenpavillons unterstützt hatte! Am Montag, 24.4.2017 beschlossen die Mitglieder des Fördervereins einstimmig, dass der Vereinszweck erfüllt, die Tätigkeit des Vereins unnötig geworden und die Auflösung des Vereins somit der folgerichtige Schritt sei.

 

Als Geert Müller-Gerbes sich 1997 dafür gewinnen ließ, einem Förderverein „Nachbarschaft – Förderverein für kirchliche Cityarbeit“ als Vorsitzender Zeit und Engagement zu widmen, brauchte der Kirchenpavillon in jeder Hinsicht Unterstützung. Die personelle Situation war eng, der Kirchenkreis hatte bereits entscheiden müssen, die Stelle der zweiten hauptamtlichen Kraft nicht wieder zu besetzen. Viele der Stammgäste suchten Unterstützung und Begleitung in ihrem schwierigen Alltag, und so finanzierte der Förderverein im Lauf der Jahre 14 Personen ein Beschäftigungsverhältnis auf Ein-Euro- oder 400-Euro-Basis, zwei Personen konnten mit geförderten Arbeitsplätzen angestellt werden. Dadurch konnte sichergestellt werden, dass im Kirchenpavillon immer jemand ansprechbar war und sich Zeit nehmen konnte für die Belange der Besucherinnen und Besucher.

Auch in Krisen war Geert Müller-Gerbes zur Stelle, hielt Pressekonferenzen ab, kritisierte falsche Entscheidungen der Kirche oder der Stadt, stärkte den Mitarbeitenden den Rücken. Besonders bekannt jedoch wurde der Förderverein durch seine wunderbaren alljährlichen Vorweihnachts-Konzerte, in denen die Weihnachtsgeschichte gelesen und mit einem kleinen Konzert verknüpft wurde. Mal musizierten Streicher oder Bläser aus Moskau oder aus St. Petersburg, mal sangen die „Pastoleros“ a capella, meist aber bewiesen die „Semmel’s Hot Shots“ , dass die Verbindung von Weihnachten und Jazz eine abolut gelungene ist – sie wurden sozusagen zu den Haus- und Hofmusikern des Fördervereins.

 

Inzwischen ist der Kirchenpavillon ein unumstrittener und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Arbeit im Evangelischen Kirchenkreis Bonn geworden, die Fundraiserin Katrin Jürgensen hilft engagiert, für gute Aktionen Unterstützung zu gewinnen. So ist die nötige Arbeit des Fördervereins erfolgreich getan, die Mitglieder konnten am Montag ein positives Resümee ziehen und dem Vorsitzenden sowie dem gesamten Vorstand von Herzen danken. „Gut, wenn gute Strukturen auch wieder aufgelöst werden können, weil sie ihren Zweck erfüllt haben“, sagte ein Vereinsmitglied und freute sich, dass auch an dieser Stelle der Förderverein vorbildlich agiert!

Geert Müller-Gerbes kann sich jetzt befreit seinem „zweiten Standbein“ im Kirchenpavillon widmen: er hält nach wie vor regelmäßig die von ihm ersonnene Mittwochs-Andacht „Auf ein Wort“, ein kleiner geistlicher Impuls von etwa 10 Minuten, mitten im Leben jeden Mittwochmittag im Kirchenpavillon. Dort wird er am 3.5.2017 wieder um 12 Uhr einen Gedanken zur Wochenmitte beitragen!

 

 

27.04.2017



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